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#love – Mein Abschied von Cranz und von Pauli

ludorn abschied cranzHeute morgen war ein wundervolles Wetter, man roch den Herbst, und überall war es neblig. Zwei Tage vor unserem Umzug nach Flensburg, war ich alleine Zuhause und musste die letzten Kartons noch packen und sauber machen.

Es roch so schön draussen, und ich entschied mich, eine Abschiedstour durch unseren Ort (Hamburg – Cranz) zu machen und den Deich zu besuchen, ein letztes Mal, bevor wir weg sind.
Es war einfach wundervoll. Keiner weit und breit zu sehen, die Ruhe im Nebel und eine Mischung aus Freude auf das, was kommt, und Trauer wegen dem, was wir verlassen.

Als ich Zuhause ankam, habe ich versucht, alles mit meiner Kamera noch zu erfassen, aber es gibt nach meiner Meinung nicht das rüber, wie es für mich war.
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Unsere Freunde sind traurig das wir gehen, und das tut weh. Aber wir haben noch ein anderes Problem: Pauli. Seit zwei Jahren ist der Kater jeden Tag zu Besuch, auch mit Übernachtung und Essen. Kein Kuschelkater, aber ein “Ich lass mich mal in eurer Nähe nieder!”-Kater. Dem ist auch schon bewusst, das bei uns was nicht stimmt. Seit zehn Tagen wird alles umher geschoben, Kartons bepackt, ein Chaos in der Wohnung, seine Box liegt jedes Mal woanders und es herrscht eine Unruhe. Ich glaube, er weiss, das wir gehen. Und er wird mir fehlen. Dem neuen Nachmieter müssen wir noch informieren, das ein roter Kater Namens Pauli nachts um 23 Uhr an die Terrassentür klopfen kann und erwartet, das die Tür geöffnet wird und mit dem
“Wieso denn, ich wohne hier! Wo ist Essen? Und wo ist meine Box?” -Blick reinmaschiert.

Auf Richtung Flensburg, ahoi.